Bundesamt für Statistik (BFS)
Monitoring [ Kantone 2009 Aargau ]

(Cercle Indicateurs)

Jugendliche in Ausbildung ( Kantone · Gesellschaft · G8: Bildung )

Anteil der 18-Jährigen, die sich in Ausbildung befinden (Sekundarstufe II), an der gleichaltrigen ständigen Wohnbevölkerung (Schulbesuchsquote der 18-Jährigen).

Die Sekundarstufe II entspricht der Ausbildung, die der obligatorischen Basisausbildung unmittelbar folgt. Sie umfasst allgemein bildende Ausbildungsgänge (Maturitätsschulen, Fachmittelschulen, Passerelle „Berufsmaturität – universitäre Hochschulen“) und berufsorientierte Ausbildungsgänge (Betriebslehre, Berufsfachschulen, Berufsmaturität). Die Übergangsausbildungen (Vorlehre und andere allgemein bildende Ausbildungen, die kürzer als 2 Jahre sind) werden nicht berücksichtigt.

Da das Bildungssystem in der Schweiz auf kantonaler Ebene definiert wird, können die Ausbildungsgänge und Bildungsmöglichkeiten der Sekundarstufe II von Kanton zu Kanton unterschiedlich sein.

Für die Berechnung des Indikators wird der Kanton des ständigen Wohnsitzes der Studierenden verwendet, und nicht der Kanton der Ausbildung.
Eine Ausbildung nach der obligatorischen Schulzeit fördert die persönliche Entwicklung der Jugendlichen und erleichtert ihnen die sozioökonomische Integration. Der Indikator zeigt den Anteil der 18-Jährigen, die sich in Ausbildung auf Sekundarstufe II befinden. Personen mit einem postobligatorischen Bildungsabschluss sind beispielsweise seltener von Arbeitslosigkeit oder prekären Anstellungsbedingungen betroffen.
Die Ergebnisse der Kantone mit geringer Bevölkerungszahl können von Jahr zu Jahr grossen Schwankungen unterliegen. Diese Werte sind deshalb mit Vorsicht zu interpretieren.

Bildung ist eine zentrale individuelle und gesellschaftliche Ressource. Sie befähigt Menschen u. a. mit dem gesellschaftlichen Wandel umzugehen, sich persönlich und wirtschaftlich zu entwickeln, der Umwelt Sorge zu tragen, sich politisch zu engagieren und sich am Gesellschaftsleben zu beteiligen. Im Sinne der nachhaltigen Entwicklung soll daher allen Mitgliedern der Gesellschaft gleichermassen Zugang zu ausreichender Grundausbildung und zu Weiterbildung ermöglicht werden, so dass sie entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten ihr Potenzial entwickeln können. Im gesellschaftlichen Bereich steht die nicht berufsspezifische (Aus-)Bildung im Vordergrund. Das berufsspezifische Wissen wird im Zielbereich „Know-how“ erfasst.

Letzter Stand: 1638453920